Kunstgeschichte vor Originalen - die "Augustinerakademie" Freiburg i.Br.

 

- Der Kurs ist ausgebucht! - Ein weiterer Kurs wird für das kommende Jahr geplant. Wenn Sie daran Interesse haben, melden Sie sich bitte frühzeitig direkt bei mir (christof.diedrichs@googlemail.com). Vielen Dank! -

 

Die Städtischen Museen Freiburg i.Br. und Dr. Christof Diedrichs beginnen im Oktober 2017 mit einer neuen Veranstaltungsreihe. Unter dem Namen "Augustinerakademie" sollen an Kunst Interessierte die Möglichkeit bekommen, sich unter Anleitung von Dr. Diedrichs - vielen Besuchern des Augustinermuseums und der Graphischen Sammlung durch seine lebhaften Führungen bekannt - an zunächst 10 Terminen im Winter/Frühjahr 2017/18 anhand der Original-Kunstwerke der Freiburger Museen intensiv mit der Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zur Modern zu beschäftigen.

 

 

Als Ort der Veranstaltungsreihe stehen sämtliche (Kunst-)Museen der Stadt Freiburg zur Verfügung - Augustinermuseum, Museum für Neue Kunst, Archäologisches Museum Colombischlössle - sowie das Zentrale Kunstdepot, in dem viele Kunstwerke gelagert sind, die derzeit in den Museen nicht ausgestellt werden können.

 

Inhaltlich wird es in der Reihe um zwei Schwerpunkte gehen:

 

1. Einblicke in die abendländische Kunstgeschichte von der Frühzeit bis zum 20. Jahrhundert.

 

2. Erlernen eines souveränen, eigenständigen Zugangs zur Kunst auf kunstwissenschaftlicher Grundlage.

 

Gerade der zweite Punkt wird besonders wichtig sein. Grundlage dafür wird jenes Konzept der Auseinandersetzung mit Kunst für interessierte Laien sein, dass Dr. Diedrichs im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit in der Wissenschaft und der Erwachsenenbildung entwickelt hat (publiziert u.a. in der Reihe "einblicke - Kunstgeschichte in Einzelwerken"). Kennzeichen dieses Ansatzes ist es, in ungewöhnlichem Maß den Betrachter von Kunst zu 'aktivieren' und zu eigenem Sehen zu animieren, statt ihn als passiven Konseumenten mehr oder weniger weiterführender Erläuterungen im Rahmen von Museumsführungen oder Publikationen sich selbst zu überlassen.

 

Termine (alle zwei Wochen, immer donnerstags, 15.00 - 16.30 Uhr), Themen und Orte:

 12. Oktober 2017: „Wir sehen nur, was wir wissen.“ (Goethe) – Stimmt das?
Wie funktioniert unser Sehen? Was sind seine Voraussetzungen, wie gehen wir damit um? Und wie geht die Kunst damit um? Welche Auswirkungen hat unsere Praxis des Sehens für sie?

Ort: Augustinermuseum, Werke des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

 26. Oktober 2017: Die Sprache der Künstler. Woraus besteht sie, wie funktioniert sie, wie können wir sie erlernen?

              Ort: Augustinermuseum, Werke des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

9. November 2017: Das Handwerkszeug der Künstler (1)  – ‚künstlerische Mittel‘ und wie sich der Betrachter sie zunutze machen kann, um ein Bild/einen Künstler zu verstehen

Ort: Museum für Neue Kunst, Werke der Moderne

23. November 2017: Das Handwerkszeug der Künstler (2) – ‚künstlerische Mittel‘ im Wandel der Zeiten

Ort: Museum für Neue Kunst, Werke der Moderne

 7. Dezember 2017: Der vor-moderne Künstler – mit geschultem Blick in weit entfernte Kunstepochen

Ort: Augustinermuseum, Werke vom Mittelalter bis zum Beginn der Moderne um 1800

 21. Dezember 2017: Ein altes Thema neu entdecken: Bilder – auch die von der Geburt Christi – erzählen niemals das, was wir von ihnen erwarten. Mit geschultem Blick zu einem neuen Kunstverständnis

Ort: Augustinermuseum, Werke aller Epochen

 11. Januar 2018: Was bedeutet es, dass Kunst in der Moderne ‚autonom‘ wird? Welche Konsequenzen hat das für unsere Kunstbetrachtung? – Von der Kenntnis des künstlerischen Handwerkszeugs zur Frage, wieviel Kunst eigentlich mit Können zu tun hat (kommt Kunst von Können?)

Ort: Augustinermuseum (oder Zentrales Kunstdepot), Werke des 19. Jahrhunderts

 25. Januar 2018: Ist in der Moderne wirklich alles beliebig? – Die Frage der Interpretation von moderner Kunst

Ort: Museum für Neue Kunst, Werke des 19. und 20. Jahrhunderts

 8. Februar 2018: Qualität hat Käse – nicht Kunst (Dietrich Kötzsche). Was ist 'gute', was nicht so 'gute' Kunst? Kriterien der Beurteilung

Ort: Zentrales Kunstdepot, Werke des 19. und 20. Jahrhunderts

22. Februar 2018: Die Grenze der Kunst – was ist Kunst und was nicht? Übungen des Sehens und der eigenständigen Auseinandersetzung mit Kunstwerken

Ort: Zentrales Kunstdepot, Werke des 19. und 20. Jahrhunderts

 Kosten: 189 € (Anmeldung unter museumspaedagogik@stadt.freiburg.de).

 

- Nähere Informationen zur Veranstaltungsreihe auf www.freiburg.de -